Theater


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Der Froschkönig

 

Das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm in vollkommener Neubearbeitung von Gabriele Brunsch ...aus 7 Minuten Vorlesezeit wurde eine ganze Stunde...

 

D. Paul Eber - szenische Impressionen  - 22. Oktober 2011 - Schuleinweihungsfeier

Der Erfolg war großartig (hätte ich gar nicht gedacht, bei den Wirrnissen, die uns durch Rollentausch, Krankheit und Neubesetzung fast bis zur Verzweiflung trieben.) - was der große Applaus, die Lacher und die anschließenden Lobeshymnes gezeigt haben.

Es hat mich sehr stolz gemacht, dass meine kleine wie aus dem Hut noch am Vortag neu-gezauberte Schauspielertruppe so unendlich tapfer war und gezeigt hat, was man auch - mit ein wenig Einsatz und Freude - in Not zu leisten vermag.


Denkt nur, Alessandro Klare (M7)hatte seinen langen Text erst am Vortag um 11 Uhr erhalten und perfekt beherrscht - und Chatharina Zimbarezki, die noch Minuten vor dem Auftritt Kristinas Rolle übernahm... und Luna Bailey-Monteiro und Sylwia Kwasny, die gemeinsam mit Chatarina und Gabi Hinkel sich als größte Improvisationstalente erwiesen... und last but not least Radisav Kostic - ha!!! - er übernahm gleich zwei Rollen und von der einen erfuhr er wirklich erst eine halbe Stunde vor Auftritt - hatte grade mal Zeit den Text einmal durchzulesen.... und meisterte seine Rollen mit Bravour!!!


Tiffany Retsch, hat mit ihrem Charme und ihrer Ruhe, ihre Rolle als mutige Engelin prima gemeister. Apropos Charme - die Damen kamen ohnehin durch ihre blitzige, geistreiche und bestechend fantasievolle Interpretation hervorragend zum Tragen und haben mächtig Eindruck beim Publikum gemacht!

Gabi Hinkel setzte noch eins drauf: Da unsere Musiker wegen Krankheit ausgefallen waren - spielte sie auf dem Keyboard die Einführung und die Schlussumrahmung der gesamten Feier und schuf so die nötige Atmosphäre für diese rundum gelungene Eröffnungsfeier unserer Schule.

Aufatmen, zurücklehnen und sich auf unser nächstes Projekt freuen.

 

Paul Eber – Szenisches Intermezzo

Gabriele Brunsch

 

Szene 1:

Die Schülerinnen freuen sich über die neue Schule und denken über die Tatsache nach, wie großartig heute alles ist im Gegensatz zur Situation vor etwa 50 Jahren… dann vor 100 und gar noch vor 500 Jahren! Das Treiben eines mittelalterlichen Marktes im Vergleich zu heute wird kurz heraufbeschworen.

 

Szene 2:

Die Zeit Paul Ebers wird hervorgezaubert. DA ist er, Paul Eber, als kleiner 14 jähriger Junge, hochgelobt in der Schule für seinen Fleiß und seine hervorragenden Leistungen. Er soll nach Ansbach in eine Lateinschule gehen. Auf dem Weg dorthin hat er einen schlimmen Unfall. Seine Mutter opfert sich für die Pflege des kranken Kindes auf und stirbt nach seiner Genesung.  Auf Anraten seines Pfarrers darf Paul Eber nach Nürnberg ins Ägidiengymnasium, danach geht er nach Wittenberg in den Umkreis Luthers. Nach Kitzingen kehrt er nicht mehr zurück.

 

Szene 3: 

Im Himmel unterhalten sich die Engelchen über das Wirken Paul Ebers auf der Erde. Er ist jetzt doch eine Art Oberengel. Sie würden gerne mehr über ihn und sein Leben erfahren, trauen sich jedoch nicht ihn direkt anzusprechen. Also losen sie aus, welche der Engelchen ihn befragen soll. Das Los fällt auf Tiffy. Sie stellt Paul Eber kluge Fragen. Dabei kommt heraus, dass er neben seinen vielen Posten und Pflichten als Lehrender an der Universität noch ein Privatleben hatte: seine Frau gebar ihm 13 Kinder – von denen immerhin 8 überlebten.

Die Engelchen sind völlig aus dem Häuschen. 13 Kinder… und das ohne fließend heis-ses Wasser, ohne Strom und ohne…. Pampers.

 

 
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