Wer war eigentlich

 Paul Eber?


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Paul Eber war der Nachfolger Martin Luthers, dem Begründer des evangelischen Glaubens und

wurde 1511 in Kitzingen geboren.

 

 

 

Ausschnitt aus seinem Epitaph in der

Stadtkirche der Lutherstadt Wittenberg

gemalt von Lucas Cranach d. J.

 

Paul Eber, Porträt von Hugo Bürkner, 1854

 

   

Paul Eber's Buch "Calendrum Historicum" von 1551 (PAULO EBERO KITTHINGENSIS)

 

Sein Lebensweg
1511

Geburtshaus in Kitzingen in der Falterstraße im Haus der heutigen Bäckerei Will. Er besucht zunächst die deutsche Schule in Kitzingen.

   
1523

Er besucht die Lateinschule in Ansbach.
   
1524

Paul Eber erkrankt schwer, der Bruder will ihn nach Hause holen; Paul Eber stürzt vom Pferd, durch diesen Unfall bleibt er zeitlebens gebrechlich und missgestaltet.

   
1525

Besuch des Gymnasium in Nürnberg, während dessen werden in Kitzingen 54 Bauern geblendet.
   
1532

Besuch der Wittenberger Hochschule; Studium der Philosophie; sein Ziel: Er will Schulmeister der Lateinschule seiner Vaterstadt werden.
   
1536 Magister der Philosophie: Er hält selbst Vorlesungen an der Universität Wittenberg.
   
1541 Paul Eber heiratet und kehrt nicht mehr in seine Heimatstadt Kitzingen zurück.
   
1544 Er wird Professor der Philosophie.
   
1545 An Luthers letzter Geburtsfeier sagt dieser zu ihm: Du heißest Paulus! Halte dich an die Lehre, die Paulus überliefert hat. Im protestantischen Deutschland wird nun sein Name als Nachfolger des Reformators mit Ehrfurcht genannt.
   
1552 Er wird Rektor der Universität in Wittenberg.
   
1557 Prediger an der Stadtkirche zu Wittenberg
   
1559 Auszeichnung mit der höchsten Würde: Doktor der Theologie
   
1560

Landesbischof von Kursachsen
   
1568

Er besucht seine Vaterstadt Kitzingen und schenkt ihr eine Paul-Eber-Bibel. Dazu unterhält er regen Schriftverkehr mit seinem Freund Friedrich Bernbeck. Diese Briefe sind erhalten.
   
1569 Paul Eber stirbt; Grab in der Stadtpfarrkirche in Wittenberg.

 

Das Gemälde im Eingangsbereich der Schule zeigt den Lebensweg Paul Ebers. Es wurde 1983 auf Initiative des damaligen Rektors Rudolf Friehs, vom Kitzinger Kulturpreisträger

Karl Gottwald gefertigt.

 

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